Projekt


Die Entwicklungen in der Medizin und den Biowissenschaften, kombiniert mit den Fortschritten der Informationstechnologien, führen zu immer mehr Gesundheitsdaten. Diese Daten entstehen bei genetischen Analysen, Untersuchen und Behandlungen in Spitälern oder Arztpraxen. Nicht zu vergessen sind alle Daten, die wir selbst mit privaten Geräten wie Smartphones sammeln (self tracking). Das digitale Zeitalter verändert unsere Lebenswelt und damit auch unser Gesundheitssystem.

Wie soll unser Gesundheitssystem in Zukunft aussehen? Welche Behandlungen können und wollen wir uns leisten, und wer bezahlt? Wollen wir über Krankheitsrisiken informiert werden, oder ist es sogar unsere Pflicht darüber Bescheid zu wissen? Was bedeutet eigentlich gesund und krank? Wem gehören unsere Gesundheitsdaten, und können unsere Daten geschützt werden? Gibt es eine moralische Verpflichtung, die medizinische Forschung zu unterstützen?

Es ist die Aufgabe der Gesellschaft über diese Fragen nachzudenken, damit wir eine Zukunftsvision entwerfen und die Entwicklungen mitgestalten können. Das Projekt Mensch nach Mass lädt Sie ein zum Mitdenken und Mitreden:

  • Im 2-minütigen Video erzählt die Geschichte von Julia, wie personalisierte Gesundheit unser Leben beeinflussen kann.
  • Wenn Sie die anonymen Online-Fragen beantworten, denken Sie automatisch über personalisierte Medizin nach. Zugleich sind Ihre Antworten Grundlage für das Meinungsbild.
  • Ab Herbst können Sie an öffentlichen Veranstaltungen in der Deutschschweiz und der Romandie über das Thema diskutieren.
  • Auf unserem Themenportal finden Sie weitere Hintergrundinformation zu personalisierter Gesundheit.


Projektträger

Das Projekt wird von den Akademien der Wissenschaften Schweiz getragen und umgesetzt: Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) und Schweizerische Akademie der Medizinische Wissenschaften (SAMW) sowie von der Stiftung Science et Cité und dem Réseau Romand Science et Cité.

Partner und Sponsor:


Eine Steuerungsgruppe ist für die thematische Ausrichtung zuständig und stellt Expertinnen und Experten zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Thomas Zeltner, Präsident Science et Cité und Leiter Steuerungsgruppe
  • Lic. Phil. Valérie Clerc, Generalsekretärin SAMW
  • Prof. Jean-Michel Gaspoz, médecin chef de service, Hòpitaux Universitaires Genève
  • Prof. Vincent Mooser, chef du département des laboratoires et du Service de biomédicine du Centre hospitalier universitaire vaudois
  • Dr. Franziska Oeschger, Geschäftsleiterin Forum Genforschung, SCNAT
  • Dr. Susanne Brauer, Paulus Akademie Zürich
  • Prof. Beat Rudin, Datenschutzbeauftragter Basel-Stadt